Nachschau - Informationsreise "Einblicke 2012"

Info-Reise  "Einblicke 2012"

 Deutschland aktuell: Zur Entwicklung von Politik, Wirtschaft und Kultur in Sachsen-Anhalt

Die GfW-Reisegruppe aus Bückeburg im Magdeburger Rathaus.

Links: Sektionsleiter Klaus Suchland neben Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper

„Ich kenne Bückeburg; ich habe dort mein Referendariat gemacht“, so überraschte der Innenminister  von Sachsen-Anhalt Holger Stahlknecht die Reisegruppe der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik Sektion Minden, die unter der Führung von Klaus Suchland für eine Woche das Bundesland besuchte. Es war eine facettenreiche Reise, mit großer Informationsdichte und einem kontrastreichen Programm. Unter dem Thema „Zur Entwicklung von Politik, Wirtschaft und Kultur in Sachsen-Anhalt“ und unterstützt durch die Karl-Arnold-Stiftung bereisten die Teilnehmer Magdeburg, diskutierten mit der Leitung des Verfassungsschutzes über Rechtsextremismus, ließen sich über die Stadtentwicklung ausführlich durch den Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper einweisen (siehe Bild) und genossen die kürzlich eröffnete Landesausstellung „Otto der Große und das Römische Reich“. Eine umfangreiche Stadtbesichtigung machte deutlich, wie sehr Magdeburg historischer Mittelpunkt Sachsen-Anhalts ist. Auf der Strasse der Romanik führte der Weg dann neben zahlreichen Zeugen mittelalterlicher Baukunst auch zum beeindruckenden Kloster Jerichow und zur malerischen Stadt Tangermünde und schließlich nach Stendal, wo die zweite Überraschung wartete: Das in Bückeburg wohlbekannte Ehepaar Waltraud und Alfred Viehmann ließ es sich nicht nehmen, ihren mittelständischen Betrieb zu zeigen Beide hatten ihn nach der Wende anstrengungsvoll und arbeitsintensiv aufgebaut und zu einem Unternehmen entwickelt, das immerhin ca. 400 Menschen beschäftigt und in dieser Region als Fleisch- und Wurstwaren GmbH große Bedeutung hat. Beide haben allen Grund stolz auf ihre Arbeit zu sein. Für die wissbegierigen Teilnehmer war es hochinteressant, durch Alfred Viehmann am Beispiel dieses Betriebes die Entwicklung Ostdeutschlands nach der Wende erläutert zu erhalten. Eine rege Fragestunde, der eine Besichtigung vorweg gegangen war, schloss sich an.

Dem Wasserstraßenkreuz Magdeburg – ein nationales Verkehrsprojekt von europäischer Bedeutung im Rahmen des „Aufbau Ost“ - galt ebenfalls das Interesse der Gruppe. Ein erstaunliches Projekt, das erst vor kurzem endgültig fertig gestellt wurde und nun auf eine intensive Nutzung wartet.

Den Abschluss der Reise bildete der Besuch der ehemaligen Grenzübergangsstelle Marienborn. Sie brachte bei dem einen oder anderen alptraumhafte Erinnerungen zurück, die auf der Rückfahrt aber schnell verblassten. Fazit: Eine gelungene Bildungsreise, die die ketzerische Frage öffnet, ob man die Gesellschaft mit dem Kürzel GfW nicht in „Gesellschaft für Wissbegierige“ umtaufen sollte.

 

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