Nachschau - Veranstaltung am 25.06.2014

 

 

Sektionsmitgliederversammlung

am Mittwoch, 25. Juni 2014, 19.00 Uhr

im Offizierheim der Herzog-von-Braunschweig-Kaserne, Minden

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Pressebericht

vom 16.07.2014

Klaus Suchland zieht Fazit aus 30 Veranstaltungen der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik

Klaus Suchland: „Eine beachtliche Bilanz“    Foto: mig

Bückeburg/Minden. 30 Veranstaltungen, 2595 Gäste - „das ist eine beachtliche Bilanz", zog Klaus Suchland jetzt eine ausgesprochen positive Jahresbilanz der Sektion Minden der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik (GfW). „Wir sind, denke ich, 2013 die Sektion mit den meisten Veranstal-tungen bundesweit gewesen," so der Vorsitzende.

Eigentlich kann sich Klaus Suchland ja zufrieden zurücklehnen. 30 Veranstaltungen hat die Sektion Minden, der zur Hälfte Mitglieder aus Bücke bürg und Umgebung angehören, im letzten Jahr durchgeführt, 2595 Gäste haben das Angebot genutzt. Aber wo Licht ist, ist auch Schatten und der trübt das positive Bild ein wenig ein. Zumindest wenn man die Zukunft im Blick hat, wie Klaus Suchland, wenn er über die Mitgliederentwicklung spricht. Die mache ihm ein wenig Sorgen, sagte der Sektionsleiter und nannte als „magische Grenze" die 350 Mitglieder. Diese Hürde habe man zwar schon einmal genommen, jetzt aber habe die Gruppe „nur" noch 347 Mitglieder, weshalb Suchland versprach: „Ich habe mir vorgenommen, die Sektion so lange zu führen, bis wir wieder über 350 sind."

Immerhin: Mit seinen 347 Mitgliedern sei die Sektion Minden bundesweit die zweitstärkste Sektion und auch eine „junge", wie Suchland hervorhob. Das Durchschnittsalter beträgt 61 Jahre, „es gibt Sektionen, die haben ein Durchschnittsalter von 73 oder 74." Es wäre zwar besser, wenn das Alter „herunterginge", „aber es wird wohl so sein, dass viele erst dann zu uns kommen, wenn sie in Pension sind." Einen Nachteil dieser Entwicklung sieht Suchland in der Tatsache, dass Ältere „gestandene Persönlichkeiten mit einer gebildeten Meinung" seien. „Wir wollen aber gerade auch Jüngeren Fingerzeige geben und zur politischen Bildung beitragen."

In der Folge rief Suchland die Höhepunkte des vergangenen Jahres in Erinnerung, darunter Vorträge wie „Gefährliche Relikte - verborgene Gefahren" oder „Modernes Strafrecht und Privatrecht versus Scharia", um nur zwei zu nennen. Die dritte Schaumburger Plattform sowie Reisen nach Bulgarien und an andere Orte rundeten ein Programm ab, das sehr vielgestaltig und reichhaltig ist.

Und es geht in dieser hohen Schlagzahl weiter, wie ein Ausblick auf die kommenden Monate zeigte. Am 17. Juli und am 20. August mit zwei Vorträgen („Attentate in der Weltgeschichte - was haben sie bewirkt?" und „Kriegsgefahr im Pazifik - Analogien zu 1914") und im November mit der vierten Schaumburger Plattform ( Thema diesmal: Sicherheit und Glaube). Im Februar 2015 geht es weiter mit „Sprengfalle Kopf - warum sprengen sich Menschen in die Luft?", März: „Krisen-Journalismus", April: „70 Jahre Ende 2. Weltkrieg - die letzten Tage im Weserbergland".

 Der stellvertretende Sektionsleiter, Ulrich Wilke, informierte die Versammlung dann über die Beschlüsse der Bundesversammlung, an der er teilgenommen hatte. Wichtigster Punkt hier ist die Umbenennung der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik (GfW) (wahrscheinlich in: „Gesellschaft für Sicherheitspolitik"). „Herr Suchland und ich haben das schon vor Jahren angestoßen", so Wilke in seinem Bericht, „unsere Argumentation war auf der Bundesversammlung eine gute Schützenhilfe, die zur Änderung des Namens geführt hat." Wahrscheinlich werde das Kürzel „GSP" verwendet werden, „ansonsten haben wir das Problem dass unter dem Kürzel „GfS" sehr merkwürdige Vereine firmieren, die im Internet dann prominent auftauchen." Noch ist die Änderung nicht vollzogen, es fehlen bisher beispielsweise die Eintragung ins Vereinsregister und andere Formalien. über das Symbol wird noch entschieden, die Grundfarben blau-weiß sollen bleiben. Die Umbenennung soll im November vollzogen sein. mig

 

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