Nachschau - Veranstaltung am 25.03.2014

 

 

 

 Vortragsabend

zum Thema

Osama bin Laden ist tot – Al Qaida lebt

Aktuelle Bestandsaufnahme

des islamistischen Terrorismus

Referent:

Foto: IFTUS

Rolf Tophoven

Direktor des Instituts für Krisenprävention (IFTUS), Essen

 

am Dienstag, 25. März 2014, 19.00 Uhr

Portastr. 36, 32429 Minden

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Pressebericht

02.04.2014

"Einsame Wölfe" als größte Gefahr

Von fanatischen Einzeltätern aus dem Kreis gewaltbereiter Islamisten geht in Deutschland die größte Gefahr für Terroranschläge aus, sagt Rolf Tophoven, der Leiter des "Instituts für Terrorismusforschung und Sicherheitspolitik

(IFTUS)".  Foto: wk

Minden (wk). "Osama Bin Laden ist tot - Al Qaida lebt" ist der griffige Titel eines als "Bestandsaufnahme zum islamistischen Terrorismus" angekündigten Vortrages gewesen, zu dem die Sektion Minden der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik (GfW) in das Hotel "Bad Minden" eingeladen hat.

Als Referent fungierte der renommierte Journalist und Terrorismusexperte Rolf Tophoven, der das in Essen beheimatete "Institut für Terrorismusforschung und Sicherheitspolitik (IFTUS)" leitet. Bevor der studierte Historiker in das Thema einstieg, gab es jedoch erstmal eine Klarstellung: "Es geht nicht um den Islam, sondern um die Leute, die den Islam für ihre Zwecke missbrauchen", betonte Tophoven. "Denn mit den friedlichen Muslimen habe man ja keine Probleme." Und was Deutschland betreffe, sei es nur eine "kleine Minderheit" der hier lebenden muslimischen Bevölkerung, mit der man sich in sicherheitspolitischen Fragen beschäftigen müsse.

Dabei verwies Tophoven insbesondere auf die Anhänger des Salafismus, dessen Ideologie ("Ausrichtung nur nach dem Koran" und "Keine Trennung von Staat und Religion") nicht mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung dieses Landes vereinbar sei. Bezogen auf Deutschland bezifferte er die Gefolgschaft dieser Gruppierung auf rund 38000 Islamisten, davon zirka 3500 - zur Durchsetzung ihrer Ziele - gewaltbereite Extremisten ("Dschihadisten"). Von denen seien wiederum ungefähr zehn Prozent in ausländischen Terrorcamps "ausgebildete Kämpfer". Motive, warum sich junge Menschen dem Salafismus zuwenden, seien häufig "Sinnkrisen, Lebensbrüche und die Suche nach Alternativen zur etablierten Gesellschaft".

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