Nachschau - Veranstaltung am 26.03.2013

                                                                   

Vortrag

zum Thema

Visionen einer Weltordnung

Referent:

 Hermann Kroll – Schlüter

Staatssekretär a.D.

am Dienstag, 26. März 2013, 19:30 Uhr

im Hotel Hubertushof

Holzstraße 8, Lippstadt - Bad Waldliesborn

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Pressebericht

Krise verlangt neue Antworten
Märkte - Kenner referierte auf GfW-Einladung

Auf Einladung der GfW war Staatssekretär a.D. Hermann Kroll-Schlüter jetzt im Hubertushof

in Bad Waldliesborn zu Gast.

BAD WALDLIESBORN. Jahrelang hatte er in Sachsen als Staatssekretär unter Kurt Biedenkopf gearbeitet, jetzt war Hermann Kroll-Schlüter in Bad Waldliesborn zu Gast. Im Hubertushof sprach der Märkte-Kenner auf Einladung der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik (GfW), sein Thema: Europa und die ökosoziale Marktwirtschaft – Freiheit und Gerechtigkeit, Markt und Moral.

Wachstumspolitik, steigende Staatsverschuldung und die Zukunftsbelastungen durch die Ausbeutung der Umwelt und der Ressourcen hätten zu den aktuellen Krisen geführt, leitete der Ehrensektionsleiter Ingolf Parl in den Gastvortrag ein. Dass es so nicht weitergehen könne, sei eine weit verbreitete Meinung. Aber wie soll es weitergehen?

Wir brauchen neue Antworten, begann Kroll- Schlüter seinen Vortrag. „Es geht um die Durchsetzung
weltweit gültiger Spielregeln, diese müssen international definiert werden. Wir brauchen einen staatlichen Ordnungsrahmen, dieser Ordnung kann nur eine weltweite ökosoziale Marktwirtschaft sein. Offener und fairer Wettbewerb ist die Voraussetzung für eine leistungsfähige und innovative Marktwirtschaft.“ Und weiter: Auf die Tagesordnung gehöre eine neue Ordnung der Verantwortlichkeit
von Bürger und Staat, auf die Tagesordnung gehöre das erfolgreichste Wirtschaftssystem, die soziale Marktwirtschaft.

Die Idee der Sozialen Marktwirtschaft gründe auf dem christlichabendländischen Menschenbild der Personalität und der der europäischen Kultur eigentümlichen Verbindung von antiker Gerechtigkeits- und Liebesethik, die aus den Quellen der griechischen Philosophie, des römischen Rechtsdenkens und der Bibel hervorgegangen sei. „Schon Ludwig Erhard wollte eine ganzheitliche Ordnung, in der Wirtschaft und Gesellschaft den gleichen Grundprinzipien verpflichtet sind. Es gilt die soziale Marktwirtschaft wieder zu entdecken im Sinne einer ganzheitlichen Ordnung und es gilt wieder zu entdecken, dass Rechten auch Pflichten gegenüberstehen.“

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