Nachschau - Veranstaltung am 23.06.2014

                                                                   

Schüler- / Lehrerveranstaltung

zum Thema
       

Eine gemeinsame Veranstaltung mit der

Europaschule  Ostendorf Gymnasium

am Montag, 23. Juni 2014, 09:45 - 11:15  Uhr

im Forum Europaschule Ostendorf

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Pressebericht

vom 24.06.2014

 200 Schüler, Lehrer und Interessierte blickten im Ostendorf 100 Jahre zurück

Mehr als 200 Schüler, Lehrer und Interessierte konnte Schulleiterin Gaby Lütkehellweg (rechts am Rednerpult) am Montagmorgen im Forum des Ostendorf-Gymnasiumsbegrüßen. Dort wurde an den Beginn des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren erinnert.  Foto: Niggenaber

LIPPSTADT. Über 17 Millionen Tote und 21 Millionen Verwundete, dazu unzählige traumatisierte Menschen: Das ist die furchtbare Bilanz des Ersten Weltkriegs, an dessen Beginn vor rund 100 Jahren am Montagmorgen im Ostendorf-Gymnasium erinnert wurde. Mehr als 200 Schüler, Lehrer und Interessierte konnte Schulleiterin Gaby Lütkehellweg dazu im Forum begrüßen, ehe neben Gastreferenten auch die Geschichtsleistungskurse der Gymnasien Ostendorf, Schloss Overhagen und der Marienschule die dritte und vierte Unterrichtsstunde mit Inhalt füllten. So begrüßte Schülersprecher Richard Ahrend gleich zu Beginn die SPD-Europaabgeordnete Birgit Sippel, die den Frieden in Europa ein „hohes Gut“ nannte. Eines, das „im Übrigen nichtselbstverständlich“ ist. Demokratie sichern und Frieden stiften, das sei viel Arbeit, so Sippel – „im Großen wie im Kleinen“. Dazu seien „wir alle als Demokraten gefordert, unsere Gesellschaft aktiv mitzugestalten“.

„Als Demokraten sind wir alle gefordert, unsere Gesellschaft aktiv mitzugestalten“: Auch die Europaabgeordnete Birgit Sippel (SPD) sprach am Montagmorgen im Forum des Ostendorf-Gymnasiums.  Foto: Niggenaber

Und auch Dr. Olav Freund appellierte als Sektionsleiter der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik (dessen Geschäftsführer Dieter Brand die Veranstaltung mit Geschichtslehrerin Janine Brand auf die Beine gestellt hatte), das „Gut Frieden“ nicht aus den Augen zu verlieren. Nach einem Impulsreferat des Historikers Dr. Rolf Lindner präsentierten dann die Leistungskurse für Geschichte diverse Projektarbeiten. Unter der Überschrift „Zukunft ist Vergangenheit“ stellten die Gymnasiasten etwa eine schwarze Schaufensterpuppe vor, auf die in weißen Lettern die Namen dutzender Gefallenen geschrieben waren. Auch ein selbst geschnittener Film und eine Präsentation der heimischen Kriegerdenkmäler erinnerten an die so genannte Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts. Dazu gab es noch eine begleitende Ausstellung, beider Arbeiten aus den Kunstkursen der Einführungsphase des Ostendorf-Gymnasiums im Vorraum des Forums platziert waren. Doch damit (noch) nicht genug. In einem Dialog mimten Bürgermeister Christof Sommer und Stadtarchivarin Dr. Claudia Becker das damalige Stadtoberhaupt Walter Nohl und eine Bürgerin. Vom Kriegsrechenbuch an der Friedrichschule über die fleischlosen Tage (dienstags und freitags), Brotscheine und beschlagnahmte Pflaumen entführte das Duo dabei ins Jahr 1916 – und berichtete auch vom Vorlesen der Front-Briefe in der Schule und Rühmen der Helden in der Heimat. stn

Bürgermeister Sommer im Gespräch mit der Stadtarchivarin Dr. Claudio Becker. Dialog als Bürgermeister Nohl mit einer Bürgerin im Jahr1916.   Foto: Brand

Schüler - Blog zum Thema

Mit Beiträgen des Ostendorf-Gymnasiums und des Gymnasiums Schloss Overhagen zur Erinnerungskultur locken der Leistungskurs Geschichte Q1und der Kunstkurs der Einführungsphase ins Netz. Neben Bildern finden sich dort auch Texte, in denen sich die Schüler auf ihre eigene Art und Weise mit der Thematik auseinandergesetzt und somit neue Zugänge und Wahrnehmungen präsentiert und produziert haben: www.zukunft-ist-vergangenheit.blogspot.de

 

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