Nachschau - Veranstaltung am 21.06.2011

 

Vortrags- und Diskussionsabend

zum Thema       

Aktuelles zur Bundeswehrstrukturreform 2011 -

Sicherheit nach Kassenlage?

Referenten:  

MdB Bernhard Schulte-Drüggelte

Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Soest / Lippstadt

Kapitänleutnant Jan Frederik Holst

Jugendoffizier, KWEA Arnsberg

am Dienstag, 21. Juni 2011, Termin 19:30 Uhr

im Hotel Hubertushof  Lp- Bad Waldliesborn

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Pressebericht

vom 02.07.2011

CDU-Abgeordneter Schulte-Drüggelte zur Bundeswehr-Reform: Ausreichend Mittel für Ausbildung und Ausrüstung

Frage der Nachwuchs-Gewinnung nach Wehrpflicht-Wegfall unbeantwortet

„Sicherheit nach Kassenlage?“ – dies war die Frage, die im Mittelpunkt einer Veranstaltung zur Bundeswehrstrukturreform stand. Veranstalter waren die Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik und der Reservistenverband.

Im Hotel Hubertushof in Bad Waldliesborn präsentierte Kapitänleutnant Jan Frederick Holst, Jugendoffizier und Referent für Sicherheits- und Verteidigungspolitik beim Wehrbereichskommando 2, den etwa 40 Zuhörern Daten und Fakten zur Reform der Streitkräfte. Ein Ergebnis der Reform sei die Möglichkeit, statt 7 000 demnächst 10 000 Soldaten für politisch gewollte Auslandeinsätze zur Verfügung zu haben.

Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete, Bernhard Schulte-Drüggelte, Mitglied im Haushaltsausschuss des Bundestages, stellte anschließend die Zahlen vor, die in den nächsten Jahren für die Bundeswehr im Einzelplan 14 vorgesehen sind. Es werde, wie es in einer Mitteilung der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik heißt, erwartet, dass „bei Verringerung der Personalkosten ausreichend Finanzmittel für Ausrüstung, Ausbildung und Ausrichtung der Armee zur Verfügung stehen und somit Sicherheit nicht nur nach Kassenlage gewährleistet wird“.

Bei der anschließenden Diskussionsrunde stand neben den beiden Referenten auch der Leiter der Lippstädter Sektion der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik und Major der Reserve, Dr. Olav Freund, den Teilnehmern Rede und Antwort. Wie aber der durch den Wegfall der Wehrpflicht benötigte Nachwuchs in den verschiedenen Dienstgradgruppen gewonnen werden soll, konnte „keiner zufrieden stellend beantworten“, wie es in der Mitteilung heißt.

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