Nachschau - Veranstaltung am 18.07.2013

                                                                   

Benefizkonzert

 zugunsten des Vereins „Unser Kurpark e.V.“

Bläserformation „Egerländer“

des Luftwaffenmusikkorps 3

Münster

             

am Donnerstag, 18. Juli 2013, 19:30 Uhr – 21:30 Uhr

im Kurpark Bad Waldliesborn, Konzertmuschel

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Pressebericht 

vom 20.07.2013

Tubamuckel mit Gruß an Böhmen
Luftwaffenmusikkorps 3 gab Benefizkonzert im Kurpark

Das Luftwaffenmusikkorps 3 aus Münster in seiner Egerländer Formation beim Wohltätigkeitskonzert in die Konzertmuschel des Kurparks    Foto: Dieter Brand

BAD WALDLIESBORN. Ein Hauch von Ernst Mosch und seinen Egerländer Musikanten wehte durch den Kurpark: Das Luftwaffenmusikkorps 3 aus Münster schickte jetzt seine Egerländer Formation zu einem Wohltätigkeitskonzert in die Konzertmuschel des Kurparks. Eingeladen hatten die Lippstadt-Sektion der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik und der Verein „Unser Kurpark“ Bad Waldliesborn.

Zahlreiche Musikliebhaber waren an diesem Sommerabend in den Kurpark gekommen. Und auch die Musikanten hatten Spaß: Stabsfeldwebel Thomas Sprengel als Dirigent des Orchesters hatte keine Mühe, die vielschichtigen Facetten des Klangkörpers abzurufen. Dabei stand die Pflege der traditionellen böhmisch-mährischen Blasmusik im konzertanten Vordergrund.

Zackige Konzertmärsche suchte man vergebens. Walzer- und Polkaklänge bestimmten den Rhythmus der Musiker, die mit dem „Gruß an Böhmen“ gleich zu Beginn recht forsch zur Sache gingen. Robert Payer und seine Burgenlandkapelle standen mit ihrer Version – 1972 in der ZDF-Sendung „Lustige Musikanten“ präsentiert – von „Weinschenke“ Pate. Zur Entspannung spielte das Ensemble Michael Klostermanns „Julia Polka“ mit ihrem großen Melodiebogen und einer breiten Kantilene. Natürlich durfte auch der „Mondschein an der Eger“ im Stile feinster Walzerseligkeit à la Ernst Mosch im Programm nicht fehlen. Zum musikalischen Dorado für Polkafans wurden der „Böhmische Traum“ und die „Prager Gassen“.

Besonders begeisterten die solistischen Konzerteinlagen, etwa beim „Tenoristenflirt“ der zwei Tenorhornisten oder beim Posaunensolo der „Bayrischen Polka“ – übrigens ein Heimspiel für den aus Bad Waldliesborn stammenden Posaunisten Andreas Heinrichs. Applaus gab es auch für Jochen Lehmann an seiner kleinen Piccoloflöte bei „Piccolo bello“ und das eingelagerte furiose Schlagzeugsolo von Axel Matthieu beim „Lieblingstrommler“. Den Klarinettenmuckel münzte das Ensemble kurzerhand um in einen „Tubamuckel“ mit Martin Belter an der großen Tuba.

Verschiedene musikalische Stile vermischten sich bei der „Begegnung“ von Blasorchester und Alphornbläsern – ein dankbarer Einsatz für die Alphornsolisten aus dem Kurorchester Bad Waldliesborn. Markus Rupe, Chef des Kurorchesters, führte mit einer unterhaltsamen Moderation durch den Abend, dessen Erlös dem Verein „Unser Kurpark“ zugute kommt. LB

 

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