Nachschau - Veranstaltung am 17.09.2013

                                                                   

 

Vortragsabend

zum Thema

Grundlagen deutscher Sicherheitspolitik

Referent:

 Dr. phil. Hans - Joachim Reeb

Oberstleutnant a.D.,

Freier Publizist und Dozent

am Dienstag, 17. September 2013, 19:30 Uhr

im Hotel Hubertushof

Holzstraße 8, Lippstadt - Bad Waldliesborn

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"Keine klare Linie in sicherheitspolitischen Fragen"

Vortrag bei der Sektion Lippstadt über Grundlagen deutscher Sicherheitspolitik

 Dr. Hans-Joachim Reeb (rechts) mit SL Dr. Oliver Freund (mitte) und Sektionsgeschäftsführer Dieter Brand

Zu ihrer September-Veranstaltung hatte die Sektion Lippstadt der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik das Thema „Sicherheit geht alle an - Grundlagen deutscher Sicherheitspolitik“ auf ihre Agenda gesetzt. Wie gewohnt konnte Sektionsleiter Dr. Olav Freund die Mitglieder und Zuhörer im Hubertushof in Bad Waldliesborn zu der von Geschäftsführer Dieter Brand organisierten Veranstaltung begrüßen. Als Referent war es gelungen Herrn Dr. Hans- Joachim Reeb zu gewinnen. Der Oberstleutnant a. D. war bis 2005 Dozent für Politische Wissenschaften an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg und arbeitet seit 2006 als freier Publizist und Dozent, unter anderem ist er Lehrbeauftragter an der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr in Hamburg.

In einem kurzweiligen Vortrag skizzierte Dr. Reeb die allgemeinen Grundsätze der Sicherheitspolitik und zeigte auf, in welchen Lebensbereichen uns das Thema begegnet. Dabei hob er besonders den Wandel im sicherheitspolitischen Denken hervor, das geprägt ist durch das Ende des zweiten Weltkrieges, das Ende des Kalten Krieges und die modernen Bedrohungslagen. Bezogen auf die modernen Bedrohungslagen machte Dr. Reeb deutlich, dass diese nicht mehr allein militärisch geprägt sind, sondern beispielsweise auch von Faktoren wie dem Klimawandel und der Eurokrise beeinflusst werden.

Als Fazit stellte der Referent fest, dass es in Deutschland bisher an einer klaren Linie in sicherheitspolitischen Fragen fehlt. Insbesondere bei den zahlreichen internationalen Krisenherden fehlt es an einer Matrix, mit der klar abgegrenzt werden kann, wann und wie Deutschland sich an einer Intervention beteiligen sollte. Sektionsleiter Dr. Olav Freund griff diese Kritik auf und kündigte an, im kommenden Jahr einen Vortrag zu diesem Problembereich anzubieten. Nach seinem Vortrag stand Dr. Reeb den Zuhörern noch fast eine Stunde Rede und Antwort zu sicherheitspolitischen Fragen.

Zum Abschluss wies Geschäftsführer Dieter Brand noch auf die nächste Veranstaltung am 08.10.2013 hin. Dann wird die GfW in der Aula der Marienschule um 19.30 Uhr einen Vertreter der Israelischen Botschaft zu dem Thema „Die aktuelle Situation im Nahen Osten“ begrüßen.

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