Nachschau - Landesbereichsversammlung am 22.10.2011

 

GfW-Sektionsleiter aus NRW in Klausurtagung

Außen- und sicherheitspolitisches Forum

tagte im Chemiepark Marl

MARL / NRW - In Klausur gingen jetzt alle 16 nordrhein-westfälischen Sektionsleiter der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V. (GfW) in Marl. Einmal im Jahr tagt dieses Gremium des außen- und sicherheitspolitischen Forums in Nordrhein-Westfalen. Diesmal traf man sich im Chemiepark Marl. Ausrichter war die GfW-Sektion Recklinghausen. Der größte Kreis in Deutschland hat nämlich viel zu bieten. Der Chemiepark ist der zweitgrößte Verbundstandort mit über 10.000 Mitarbeitern und kann technologisch wie wirtschaftspolitisch eine Menge aufbieten.

Landesvorsitzender und GfW-SektionsleiterInnen in NRW

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Zunächst tagte die als Landesbereichsversammlung bezeichnete Vertreterversammlung aller NRW-Sektionen der GfW und konnte ein umfangreiches Tagungsprogramm absolvieren. Mit von der Partie waren Vertreter des Deutschen BundeswehrVerbandes  als auch des Reservistenverbandes und der DWT.

Die Außen- und Sicherheitspolitiker begrüßten dabei den Leiter des Chemieparks Marl, Dr. Klaus-Dieter Juszak, von der Infracor GmbH. Darüber hinaus beteiligte sich Vizelandrätin Elke-Marita Stuckel-Lotz, Bündnis 90/Die Grünen, an dieser Tagung und konnte zahlreiche Gespräche führen und natürlich Standpunkte geben und erfahren. Nach einer eingehenden Führung durch den Chemiepark in Marl informierte Klaus-Dieter Juszak über die Aufstellung des Chemieparks und dessen wirtschaftspolitische Bedeutung für die Region als auch für unser Bundesland sowie für ganz Deutschland.

Landesvorsitzender und GfW-SektionsleiterInnen im Chemiepark Marl

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Auf Umweltschutzbelange und Werkssicherheit auch im Bereich der Gefahrenabwehr wurde ein besonderes Augenmerk gelegt. Dazu referierte der Leiter der Werksfeuerwehr Hans-Guenter Neumann zusammen mit einem Zugführer seiner Wehr. Großes Interesse und Informationsbedarf bestand an den Mitteln und Möglichkeiten der Werksfeuerwehr der Marler Infracor. Denn diese muss den Vergleich zu vielen Berufsfeuerwehren im Land keinesfalls scheuen und hat einen vorzüglichen Ruf. Im Bereich des Notfallsmanagements hat Infracor ein leistungsfähiges Brand- und Werksschutzteam. Sowohl im operativen Brandschutz als auch in der vorbeugenden Gefahrenabwehrplanung ist der Chemiepark Marl exzellent aufgestellt. Das Team zählt zu den bundesweit zwölf ständig besetzten TUIS-Notrufzentralen, die Transport-, Unfall- und Informationssysteme darstellen. Klaus Feldmann aus dem Bereich der Öffentlichkeitsarbeit hat das dann zusammen gefasst: "Wir in Marl wollen vorbeugen und auf dem Stand der Technik bleiben, so sichern wir unsere Spitzenstellung als moderner Chemiepark in der globalen Welt."

Einen großen Dank und ein großes Lob zollte GfW-Landesvorsitzender Martin Gerdes, der auch als Recklinghäuser Sektionsleiter des außen- und sicherheitspolitischen Forums in den Kreisen Coesfeld und Recklinghausen fungiert: "Wir sind Dr. Juszak von der Infracor zu großem Dank verpflichtet, weil er uns diesen ebenso spannenden wie hochinformativen Besuch ermöglicht hat. Sie unterstützen damit unsere außen- und sicherheitspolitische Informationsarbeit und erweitern unser Blickfeld sowohl auf wirtschaftspolitischem Terrain als auch in der vernetzen Sicherheit aller Politikfelder."

Text: Martin Gerdes

Foto: GfW-NRW

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