Nachschau - Veranstaltung am 25.04.2013

 

Informations- und Bildungsfahrt

nach

Wachtberg und Bonn

Wir besuchen  das

Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik

Wachtberg

und den

Posttower

Bonn

 

am Donnerstag, 25. April 2013

 

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Sektionseigener Bericht

 Dem Himmel ein Stück näher

 Info-Reise: Vom Weltraumbeobachtungsradar zu Briefkästen im 30. Stockwerk

32 erwartungsfrohe Mitglieder und Gäste hatten sich zur Abfahrt auf dem Lechenicher Schützenplatz eingefunden. Unsere Sektion führte diese Informations- und Bildungsfahrt in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Erftstadt durch.

Zunächst wurde das Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik in Wachtberg besucht. Vom dortigen Leiter des Besucherdienstes, Herrn Jens Fiege, wurden wir zunächst über Organisation und Aufgaben des Fraunhofer-Institutes unterrichtet.

Die zehn Mitgliedsinstitute des Verbunds schaffen intelligente und umfassende Lösungen zum besseren Schutz der Gesellschaft gegen Bedrohungen - seien sie von Mensch oder Natur verursacht. Als Exzellenzzentrum für die Sicherheit von Infrastrukturen, für den Schutz der Menschen, für Krisenmanagement und Überwachung entwickelt der Verbund Spitzentechnologie und anspruchsvolle Konzepte, die gleichzeitig sowohl auf zivile Sicherheit als auch auf Verteidigung abzielen. Indem sie Expertise auf höchstem Niveau bündelt, fungiert die Fraunhofer-Gesellschaft somit als Schlüsselpartner, um gegen das gesamte Spektrum potenzieller und neu entstehender Sicherheitsbedrohungen einschließlich ihrer jeweiligen Entwicklungen vorzugehen und angemessen zu reagieren.
(Quelle: Homepage Fraunhofer-Institut)

Im Anschluss an den umfassenden Einführungsvortrag besuchten wir das  Weltraumbeobachtungsradar TIRA (Tracking and Imaging Radar). Das eigentliche Radargerät ist von einer weißen Schutzhülle umgeben. Deshalb wird das Gesamtsystem auf Grund ihrer Form umgangssprachlich als „Kugel“ bezeichnet.

 

 

 

Dieses in Europa einzigartige System dient in erster Linie als Experimentalträger der Entwicklung und Untersuchung von Radarverfahren zur Erfassung und Aufklärung von Objekten im Weltraum. Die genaue Ortung von Weltraumschrott ist eine Aufgabe von zunehmender Bedeutung. Zur Unterstützung der Raumfahrt und von Weltraummissionen wird weltweit auf die Fähigkeiten dieser Anlage und die Erfahrung der hier tätigen Wissenschaftler zurückgegriffen.

Nach dem Mittagessen fuhren wir weiter nach Bonn. Bevor die Führung durch den Posttower begann, blieb noch genügend Zeit, um den herrlichen Frühlingstag bei einem Spaziergang durch die Rheinauen zu genießen.

Der Posttower Bonn wurde im Jahr 2002 errichtet. Sein Entwurf stammt vom deutsch-amerikanischen Architekten Helmut Jahn. Das Gebäude besteht überwiegend aus Glas und Stahl und ist mit 162,5 Meter höher als der Kölner Dom.  Er beheimatet den Logistikkonzern Deutsche Post DHL und ist in zwei zueinander versetzte Kreissegmente, den Nord-Tower und den Süd-Tower, untergliedert. Eine Besonderheit sind die 12 Hochgeschwindigkeitsaufzüge, die in einer rasend schnellen Geschwindigkeit das gewünschte Stockwerk ansteuern. Durch die somit schnelle Personenbeförderung wird viel Zeit gespart.

(Quelle: http://www.ausflugsziele-nrw.net/posttower-bonn)

 

Von der Besucheretage im 30. Stock genossen die Teilnehmer herrliche Ausblicke auf das Siebengebirge und bis zum Kölner Dom. Auch die Ausstellung historischer Briefkästen auf der Besucheretage fand großes Interesse. Zahlreiche Fragen der Teilnehmer konnte unser Betreuer, Herr Knepper, ausführlich und launig beantworten.

 

 Nach einer staufreien Rückfahrt durch das blühende Vorgebirge erreichte unsere Reisegruppe nach einem lehrreichen und hochinteressanten Tag zufrieden den Lechenicher Schützenplatz.

 

Text und Fotos:

Burkhard Popien

 

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