Nachschau - Veranstaltung am 23.05.2013

 

Mitgliederversammlung

mit anschließendem Vortrag

zum Thema

Die Ukraine – wie sie keiner kennt

Referent:

Rainer Urban

Sektionsmitglied

am Donnerstag, 23. Mai 2013, 19.30 Uhr

im Schützenhaus

der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Lechenich e.V.

Heinrich-Zimmermann-Weg,

 Erftstadt-Lechenich

 

Zur Veranstaltung:

Von 19.30 Uhr bis 20.15 Uhr wollen wir unsere diesjährige Mitgliederversammlung durchführen. Da Wahlen erst 2015 anstehen, sollten ca. 45 Minuten ausreichen.

 

Folgende Tagesordnung ist geplant:

 

TOP  1: Begrüßung

TOP 2: Gedenken an unsere verstorbenen Mitglieder

TOP 3: Bericht von der Bundes- und Landesversammlung 2013

TOP 4: Tätigkeitsbericht für 2012/2013
            - Vorhaben in 2013
            - Sachstand Dresdenreise
TOP 5: Bericht zur Kassen- und Haushaltslage 2012/2013
            - Bericht  der Kassenprüfer
TOP 6: Entlastung des Sektionsvorstandes

TOP 7: Verschiedenes

 

Weitere Anträge zur Tagesordnung bitte ich bis zum 20. Mai an mich zu richten.

Ab ca. 20.15 Uhr wird unser Mitglied Rainer Urban von seinen Erfahrungen im Rahmen eines humanitären Hilfsprojektes für die Ukraine berichten. Nachdem wir über dieses junge Land bereits aus der Sicht eines Geschäftsreisenden und eines Wahlbeobachters sehr viel erfahren haben, wird Herr Urban uns mit der Lage der Gesellschaftsschichten bekannt machen, die in der Berichterstattung kaum vorkommen und die offizielle Besucher nicht zu Gesicht bekommen. Und da wir Herrn Urban in ständiger Begleitung seines Fotoapparates kennen, dürfen wir uns auch auf  eindrucksvolle Fotos freuen.

 

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Sektionseigener Bericht

Hilfe für die Ukraine

Vortrag vermittelt tiefe Einblicke in ukrainische Lebensverhältnisse

Mit einem Vortrag unseres Sektionsmitglieds Rainer Urban, schlossen wir unsere Ukraine-Reihe ab. Den Anfang machte 2011 unser Sektionsleiter Düsseldorf, Dipl.-oec. Ralph W. Göhlert, mit einem Vortrag über seine Eindrücke als Geschäftsreisender. 2012 referierte Dr. Thomas Beck über seine Erfahrungen als Wahlbeobachter.

Wie es dort aussieht, wo beide Referenten nicht hinkamen, trug uns in eindrucksvoller Form Herr Urban vor. Als Mitglied eines Hilfsprojektes für das Medical Center in Munkacs und für ein Internat in Peterfalva, beides Städte in der Grenzregion zu Ungarn, kam er mit in ärmsten Verhältnissen lebenden Menschen in Berührung.

Strasse in Munkacs

Ein Medical Center wurde vorwiegend mit medizinischen  Geräten unterstützt. Auch das Stadt- und ein Kinderkrankenhaus erhielten Hilfe. Ferner erstreckte sich die Hilfe auf Sachspenden wie Kleidung und Brillen, tätige Hilfe vor Ort durch Anleitung und Beratung, Ausbildung und auch finanzielle Hilfe. Gebrauchtes Handwerkszeug fand ebenfalls dankbare Abnehmer.

Sortieren der Kleiderspenden

Ein Internat in Peterfalva wurde mit Möbeln, die von einem aufgelösten Schulheim für italienische Gastarbeiterkinder aus Stommeln bei Köln stammten, ausgestattet.

Schülerzimmer im Internat Peterfalva mit Ausstattung aus Stommeln

Die Hilfstransporte konnten nur mit Duldung der örtlichen Behörden durchgeführt werden. Es bedurfte vielfältiger persönlicher Kontakte und Verbindungen. Schwierigkeiten bei der Grenzkontrolle, schließlich musste die Außengrenze der EU passiert werden, wurden nach Landessitte gelöst: ein aufgehaltener Hilfstransport wurde von einem Arzt aus Munkacs in Empfang genommen. Dieser erklärte dem Grenzoffizier, es würden Hilfsgüter eingeführt -  und löste das Problem ansonsten auf landesübliche Art.

Hilfe dringend nötig: Krankenzimmer in Mukacs

Bei zahlreichen weiteren Situationsschilderungen und eindrucksvollen Bildern verging die Zeit wie im Fluge. Referent und Sektionsleiter konnten beeindruckte Zuhörer nach Hause entlassen.

Text:   Burkhard Popien

Fotos: Rainer Urban

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