Nachschau - Veranstaltung am 20.05.2010

Sektionseigener Bericht

Informations- und Bildungsfahrt

zur Merkez - Moschee in Duisburg - Marxloh

und zum Weltkulturerbe Zollverein in Essen

Nach einer – zu langen – wenig frühlingshaften Zeit machten sich 37 Mitglieder und Gäste der Sektion bei strahlendem Sonnenschein zu unserer Informations- und Bildungsfahrt auf. Nach gut einstündiger Reise war die Merkez-Moschee in Duisburg-Marxloh erreicht. Das Programm begann mit einem Mittagessen im Restaurant der Moschee, das bei einigen Teilnehmern Erinnerungen an einen Türkeiurlaub aufkommen ließ.

Merkez-Moschee

Gut gestärkt betraten wir dann vorschriftsmäßig auf Socken das Innere der Moschee. Dort empfing uns Frau Yilmaz, Integrationsbeauftragte der DiTib Moschee- Gemeinde Duisburg. Während ihrer gut einstündigen Führung beeindruckte sie uns mit hervorragenden Erklärungen und höchster interkultureller Kompetenz.

Das Innere der Merkez-Moschee

Sie interpretierte nicht nur den Koran fair und sachlich, sondern stellte auch immer wieder die Gemeinsamkeiten mit den christlichen Religionen dar, was ihr auf Grund ihres abgeschlossenen Studiums der evangelischen Theologie perfekt gelang. Auch über die Integrationsprobleme der jugendlichen Mitglieder und der aus dem Berufsleben ausgeschiedenen Senioren der Moscheegemeinde und die intensiven Hilfs- und Betreuungsbemühungen berichtete Frau Y. ausführlich und engagiert.

Sehr beeindruckt fuhren wir nach Essen weiter. Es schloss sich eine zweistündige Führung über das Gelände der Zeche Zollverein an. Schacht XII, der 1932 in Betrieb genommen worden war, wurde 1986 stillgelegt und unter Denkmalschutz gestellt. Er wurde schrittweise saniert und zu einem Zentrum für Kunst und Kultur ausgebaut. 2001 wurde die Anlage von der UNESCO zum Welterbe ernannt.

Weltkulturerbe: Die stillgelegte Zeche Zollverein

Die sehr informative Führung brachte uns die Arbeit von Förderanlagen und Kokerei nahe. Abschließender Höhepunkt war der Blick von der Aussichtsplattform über das in strahlender Sonne liegende grüne Ruhrgebiet, das heute eher den Eindruck eines Naturschutzgebietes als den einer Industrieregion vermittelt.

Überblick über das ehemalige Zechengelände

Der perfekte Abschluss des Tages gelang unserem bewährten Busfahrer, der vorsorglich den allabendlichen Stau auf dem Kölner Ring umfuhr.

Text und Fotos: Burkhard Popien

Rothusener Weg 29

50374 Erftstadt

Tel. 02235-73693

e-mail: burkhard.popien@t-online.de

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