Nachschau - Veranstaltung am 16.07.2013

 

Informations- und Bildungsfahrt

zur

Kreispolizeibehörde in Hürth

am Dienstag, 16. Juli 2013, 09.45 Uhr

Treffpunkt vor der Kreispolizeibehörde

Bonnstraße 112, Hürth

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Sektionseigener Bericht

Tiefer Einblick in Aufgabenvielfalt der Polizei

20 Teilnehmer versammelten sich bei hochsommerlichem Wetter vor dem Polizeigebäude in Hürth. Hier wurden wir vom Pressesprecher der Kreispolizeibehörde Anton Hamacher in Empfang genommen und in den Lageraum geführt.

Wir erhielten zunächst einen Überblick über die Gliederung der Polizei im Erftkreis und über die von ihr wahrgenommenen Aufgaben. Zahlreiche Beispiele veranschaulichten Arbeitsweise und Problematik der Einsätze. Breiten Raum nahm die Räumaktion im Hambacher Forst vom November 2012 ein, wo sich Gegner der Erweiterung des Braunkohletagebaues verschanzt und festgekettet hatten. Ein Aktivist, der sich in einem selbst gegrabenen Tunnel in höchste Lebensgefahr gebracht hatte, musste material- und zeitaufwendig geborgen werden. Obwohl er sich freiwillig und selbst verschuldet in Gefahr gebracht hatte, war es das oberste Gebot bei diesem Einsatz, dass er unbeschadet aus dieser Situation gerettet wurde. Gerade an Hand dieses Beispieles wurde deutlich, dass solche Einsätze streng nach Gesetz, emotionslos und professionell durchgeführt werden müssen. Zahlreiche Fragen zu diesem Fall, grundsätzlicher Art und zu besonderen Situationen konnten ausführlich und zufriedenstellend beantwortet werden.

Den Abschluss bildete eine Besuch in der Leitzentrale, in der u.a. die Notrufe über die Nummer 110 auflaufen. Obwohl es hier gerade relativ ruhig zuging, konnten wir doch an einigen Beispielen miterleben, wie die Einsatzsteuerung sich abspielt.

Nach zwei hochinteressanten Stunden war unser Programm beendet, und wir hatten alle eine Menge hinzugelernt – auch der Sektionsleiter, denn diese Informationsveranstaltung ohne großen Organisationsaufwand – kurzer Anmarschweg mit eigenem Fahrzeug, 2 Stunden Dauer – fand sehr großen Anklang. Wegen der Begrenzung auf 20 Teilnehmer musste ich sogar einigen Spätmeldern eine Absage erteilen.

 

Burkhard Popien

 Sektionsleiter

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