Nachschau - Veranstaltung am 14.03.2013

 

Vortragsabend

zum Thema

Preußen und der Alte Fritz

in Licht und Schatten der Geschichte

 Referent:

Oberstleutnant a.D. Wolfgang Domes M.A.

GfW-Sektionsleiter Münster

Der Alte Fritz als Soldat und Truppenführer –

die Schlacht bei Leuthen

Referent:

Hauptmann a.D. Wolfgang Stöhr

Schriftführer GfW-Sektion Münster

am Donnerstag, 14. März 2013, 19.30 Uhr

im Schützenhaus

der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Lechenich e.V.

Heinrich-Zimmermann-Weg,

 Erftstadt-Lechenich

 

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Sektionseigener Bericht

 Preußen und der Alte Fritz

Reisegruppe der Sektion am Grab Friedrich des Großen (2010)

Nach langer Zeit bot die Sektionsleitung wieder einmal ein militärhistorisches Thema an. Der gute Besuch der Veranstaltung zeigte, dass dieser Entschluss richtig war.

2010 hatte die Sektion im Rahmen einer Informations- und Bildungsreise nach Berlin und Potsdam am Grab Friedrich des Großen gestanden. Jetzt folgte die Vertiefung der dort gewonnenen Informationen und Eindrücke.

Einleitend stellte Wolfgang Domes schlaglichtartig die Geschichte Preußens, die politischen Zusammenhänge der schlesischen Kriege und die Person Friedrich des Großen dar. Der Einfluss des Vaters, der mit aller Gewalt versucht hatte, Friedrich auf seine Rolle als Herrscher vorzubereiten kam ebenso zur Sprache wie die Rolle der Mutter, deren Einfluss in kultureller Hinsicht von Bedeutung ist. Auch im Verhältnis Friedrichs zu Frauen konnte der Referent mit gängigen Vorurteilen aufräumen und Hintergründe aufzeigen.

Es folgte ein ausführlicher mit Lichtbildern verdeutlichter Vortrag von Wolfgang Stöhr. Er stellte zunächst die politische und soziale Struktur Preußens zur Zeit Friedrichs dar. Dann beleuchtete er ausführlich die preußische Armee und schilderte Organisation, Taktik und Ausrüstung.

Danach nahm der Referent seine Zuhörer mit auf die Schlachtfelder von Roßbach, Leuthen und Kunersdorf. Am Beispiel der Schlacht von Leuthen erläuterte er Friedrichs Rolle als Feldherr und Truppenführer.

Besonders die farbigen Schilderungen in Wort und Bild von Stöhr ließen die Zeit wie im Fluge vergehen und rissen die Zuhörer mit.

Text und Foto: Burkhard Popien

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