Nachschau - Veranstaltung vom 13. - 18.10.2013

 

 

Seminar zu Politik und Zeitgeschichte

der sächsischen Landeshauptstadt

 

Reiseleitung:        Wir führen diese Fahrt in Zusammenarbeit mit der Karl-Arnold-

                             Stiftung durch.

                             Seminarnummer: 13060

                             Seminarleiter: Ernst-Ulrich Stricker, Wuppertal

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Informations- und Bildungsreise
"Dresden –  Informationen zu Politik und Zeitgeschichte der sächsischen Landeshauptstadt"

vom 13. - 18. Oktober 2013

in Zusammenarbeit mit der Karl-Arnold-Stiftung

27 Mitglieder der Sektion starteten am 13.10. nach Dresden, wo wir nach problemloser Reise auf sonntäglich leerer Autobahn gegen Abend unser Hotel erreichten. Nach Beziehen der Zimmer führte uns unser Reiseleiter Ernst-Ulrich Stricker in die Vorhaben der nächsten Tage ein. Das Abendessen und ein gutes Glas Wein von den Hängen an der Elbe beschlossen den Tag.

Am Montag wurde uns Dresden nahe gebracht. Eine von unserem Stadtführer kompetent, engagiert, humorvoll und persönlich geleitete Stadtrundfahrt verschaffte uns einen guten Eindruck von der sächsischen Landeshauptstadt. Wir lernten die Elbbrücken das „Blaue Wunder“ und die neue Brücke mit all ihren Problemen wie Aberkennung des Weltkulturerbes und einer schützenswerten Fledermausart kennen. Zu Fuß statteten wir den zahlreichen Sehenswürdigkeiten einen Besuch ab und erlebten eine Führung durch die Semperoper. Mit dem Besuch der Frauenkirche beschlossen wir das Tagesprogramm.

Der Dienstag begann mit einer Führung durch das Militärhistorische Museum der Bundeswehr. Schon die Kombination des historischen Gebäudes mit dem Keil des Architekten Daniel Libeskind beeindruckte. Die gute Führung durch die Dauerausstellung war für die zahlreichen ehemaligen Soldaten unserer Gruppe häufig ein Wiedersehen mit der eigenen beruflichen Vergangenheit – und natürlich viel zu kurz.

Militärisch blieb es auch am Nachmittag bei der Führung durch die Festung Königstein. Neben vielen Details zur Festungsgeschichte beeindruckte der Blick in das Elbtal, der von leichtem Dunst ein wenig beeinträchtigt wurde – ebenso wie beim anschließenden Besuch der sächsischen Schweiz am Naturdenkmal Bastei.

Am Mittwoch stand eine Fahrt nach Bautzen auf unserem Programm. Einem bedrückenden Besuch des ehemaligen Stasi-Gefängnisses Bautzen II schloss sich ein Rundgang durch die sehr schön restaurierte Stadt an. Ihre Geschichte, Struktur und Entwicklung brachte uns ein engagierter Stadtführer nahe.

Der Donnerstag begann mit einem Besuch des sächsischen Landtages. Nach einer guten Einführung von einem Angehörigen des Besucherdienstes konnten wir von der Zuschauertribüne aus die aktuelle Debatte verfolgen. Die laufende Rede eines Mitgliedes der NPD-Fraktion gab uns dann direkt die Möglichkeit, den weitaus erbaulicheren Blick auf die Elbe zu genießen. Nach einem sehr interessanten Gespräch mit dem Abgeordneten Hartmann (CDU) hatten wir Gelegenheit, am Nachmittag unsere Eindrücke auf eigene Faust zu vertiefen.

Den Abend beschlossen wir in dem urigen Gewölberestaurant „Pulverturm“, wo wir nach dem Abendessen überraschend Besuch von Mathilde, einer Magd am Hofe August des Starken, erhielten, die uns mit zahlreichen und recht deftigen Details vom höfischen Leben unterhielt.

Nach einer für den Freitag überraschend staufreien Rückfahrt kamen wir hoch zufrieden und voller Eindrücke wieder in Erftstadt an.

Burkhard Popien

 

 

 

 

 

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