Nachschau - Veranstaltung am 13.01.2011

Vortragsabend

zum Thema

Die neuen Länder der ehemaligen Sowjetunion

im Spannungsfeld zwischen

Russland, der EU und USA

Erfahrungsbericht eines Geschäftsreisenden

Referent:

Hauptmann d.R. Dipl.-oec.

Ralph W. Göhlert 

am Donnerstag, 13. Januar 2010, 19.30 Uhr

im Schützenhaus

der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Lechenich e.V.

in Erftstadt-Lechenich

 

Zur Person des Referenten:

Herr Hptm d. Res. Ralph Göhlert ist der GfW-Sektionsleiter Düsseldorf. Bei zahlreichen Geschäftsreisen in die Länder der ehemaligen Sowjetunion gewann er tiefe persönliche Eindrücke, die er in einem umfassenden und engagierten Vortrag mit Power Point Unterstützung anschaulich schilderte.

Hptm d. R. Ralph Göhlert, Sektionsleiter Düsseldorf, in Aktion

Zur Veranstaltung:

Durch Beschluss des Obersten Sowjets wurde zum 31. Dezember 1991 die Existenz der Sowjetunion offiziell beendet, und es entstanden eine Reihe von Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetrepubliken. Damit war die siebzigjährige Phase einer kommunistischen Diktatur des Proletariats  und eines historischen Experimentes zu Ende. Nach dem Austritt der Baltischen Staaten 1990 verließ ein Land nach dem anderen die Sowjetunion. Auf ihrem Boden entstanden viele neu gegründete Staaten, die teilweise vorher noch nie unabhängig waren (beispielsweise Weißrussland).

G. vermittelte neben Grundwissen über Russland, Weißrussland, Litauen, Lettland, Estland, die Ukraine und Kasachstan eine aktuelle Darstellung der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Situation. Sein besonderes Augenmerk galt der Situation im Kaliningrader Gebiet, dem ehemaligen nördlichen Ostpreußen.

33 Zuhörer, viele davon ehemalige Bundeswehrangehörige, die ihre berufliche Prägung in Zeiten des „Kalten Krieges“ erfahren haben, hörten gespannt und auch erstaunt, wie selbstverständlich und problemlos man sich heute in den o.a. Staaten bewegen kann.

G. berichtete von großer Aufgeschlossenheit seiner Gesprächspartner; der Begriff „Ausländer“ ist durchweg positiv besetzt. Er wurde – auch als Deutscher – besonders offen und herzlich empfangen. Als interessierter Reserveoffizier erhielt er sogar die Möglichkeit, Kasernen zu besuchen und sich mit Soldaten zu unterhalten.

Zahlreiche Fragen, die den Referenten auch nach Veranstaltungsschluss noch in die Pflicht nahmen, zeugten von einer gelungenen Veranstaltung.

 

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